Geschichte und Geschichten Bad Tennstedt

Bad Tennstedt ist ein freundliches, altes Landstädtchen in Thüringen, 33 km nordwestlich von der Landeshauptstadt Erfurt entfernt. Es liegt mitten im fruchtbaren Thüringer Becken umgeben von sanften Hügeln in einer Talmulde, die von zwei kleinen Nebenflüssen der Unstrut durchzogen wird auf 172 m ü. NN und hat ca. 2.600 Einwohner. 

Die erste urkundliche Erwähnung unseres Ortes erfolgte anno 772 mit Schenkungsurkunde des Geistlichen Al-walah an das Kloster Fulda.

Karl der Große schenkte im Jahre 775 den Zehnten des Fiskalgutes "Dannistath" im Altgau dem Reichskloster Hersfeld. Etwa einhundert Jahre später, im Jahre 877, vermachte Ludwig der III. einen Besitz in dem "villis Tennisteti" dem Reichskloster Gandersheim. 

Ansicht nach Kupferstich von Merian um 1640
Ansicht nach Kupferstich von Merian um 1640

Tennstedt wurde in einem Schriftstück aus dem Jahr 1340 erstmals als Stadt benannt. Die Stadt kann auf eine bewegte geschichtliche Vergangenheit zurückblicken. Davon zeugen die noch erhaltenen Teile der Stadtmauer, Reste der ehemaligen Stadttore, die Wehrtürme, als schönster der Osthöfer Turm. Weit und geräumig dehnt sich inmitten der Stadt der Marktplatz mit dem alten Rathaus. Über dem Markt grüßen die Türme der Trinitatiskirche.