Karolingische und Ottonische Zeit (8. – 10. Jh.)

Erste einzelne Funde aus dieser Zeit wurden schon vom Areal der Burg durch W. Timpel in seiner 1990 veröffentlichten Monographie zur mittelalterlichen Keramik im westlichen Thüringen vorgelegt.

 

Mittlerweile liegen vom Gelände der Hauptburg eine größere Anzahl Scherben von handgemachten eiförmigen Töpfen mit schlichten Schrägrand vor, die vermutlich in das 8. oder 9. Jh. gehören. Eine beachtliche Anzahl von Gefäßfragmenten, deren Gefäßschulter mit einer mehrzügigen Wellenverzierung versehen ist, zeigen ein Dekor, dass als charakteristisches Merkmal der Ottonischen Zeit (10.Jh.) gilt.

 

Den herausragenden Fund dieser Periode stellt eine im 2002 entdeckte spätkarolingische Münze dar, es handelt sich dabei um eine bislang unbekannte Prägung eines Denars aus dem 9. Jh.