Entdeckung der Schwefelquelle

Aufmerksam gemacht durch die Entdeckung der Schwefelquelle im Frühjahr 1811 in Langensalza begann man auch in Tennstedt Nachforschungen anzustellen. Nach mehreren vergeblichen Versuchen erhielt man etwa 30 Meter von der jetzigen Hauptquelle das erste wirkliche Schwefelwasser, leider aber noch nicht in solcher Ergiebigkeit, dass man eine öffentliche Anstalt hätte versorgen können. Der günstige Erfolg des einstweiligen arzneilich gebrauchten Schwefelwasser veranlasste im Sommer 1811 den Kreisphysikus Dr. Schmidt in Tennstedt nach einer stärkeren Quelle zu suchen, welche er auch im „stinkenden Molch“ fand.

 

(Auszug aus R .Sabath  „Die Entwicklung und Bedeutung des Schwefelbades“ )